Kategorie: Anregungen für eigene Erkenntnis

Macht mich zum Millionär!

Ganz schön gewagt! Am 2. November habe ich ein Experiment auf den Weg gebracht, wovon mir alle abgeraten haben. Ich habe auf Facebook um einen Euro gebeten. Ohne Bedingungen, einfach so. Ein Euro und die Bitte, den Wunsch zu teilen.Normalerweise wird so ein Wunsch mit einem wohltätigen Zweck verbunden - nicht bei meinem Experiment. Ich habe mein direktes Umfeld um einen bedingungslosen Euro gebeten. Das Geld ist einfach nur für mich. Es gibt keine Verpflichtung - ich kann mit dem Euro machen, was ich will.Erste Reaktionen: Unfassbar!! Schamlose Bereicherung! Wie kann man nur diese Bitte stellen, wo es anderen doch so schlecht geht? Aber auch: verrückte Idee - bin gespannt. Mach ich, weil ich Dir vertraue!Worum geht es? Es ist ein Social-Media Experiment. Wieviel Kraft und Geschwindigkeit kann eine Idee in den Sozialen Netzwerken aufnehmen? Welche Emotionen werden ausgelöst? Neid - Missgunst - Neugierde - Spaß - Freunde - ...? Wo…

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Wo ist die Zukunft?

Supercharger! Ich war gerade auf der Website von Tesla und hab mir mal die Ladestationen auf der Weltkarte anzeigen lassen. Da überall stehen die sogenannten Supercharger, die einem Tesla-Fahrzeug neuen Saft geben. Ein Tesla kostet - je nach Modell - 50.000 bis 120.000 Euro und mehr. Dafür ist - je nach Vertrag - der Strom schon inklusive. Ein Autoleben lang. Schnäppchen also! Interessant finde ich, wo diese Stationen überall stehen - und wo nicht. Letztendlich stehen die Supercharger an vorderster Front technologischer Entwicklung. Hier sind die Menschen, die sich einen Tesla leisten können und sich mit dem Image des Highend-Elektrofahrzeuges identifizieren. Das Image von Tesla ist Zukunft. Man könnte also auch sagen: da, wo ein Supercharger steht ist die Zukunft nicht weit weg. Der Rest der Welt schaut zu.  Südamerika, Afrika, Naher Osten, Asien (ausser China) - kein Markt für Tesla und den Supercharger. Keine Technologie. Kein Geld. Keine Zukunft. …

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Keiner muss stehen bleiben!

Als 20jähriger Student habe ich in Bonn öfter Straßentheater gespielt. Unser Musiklehrer hatte uns damals Pantomime beigebracht. Bei mir schien er ein Talent gesehen zu haben, so dass er mich an einen Freund verwies, der weiterführende Kurse anbot. Die hab ich begeistert besucht, dann mein eigenes kleines Soloprogramm entwickelt und damit bin ich dann immer mal wieder Sonntags in der Innenstadt von Bonn aufgetreten.Ich hatte immer so ein wahnsinniges Lampenfieber und doch habe ich es geliebt. Drei Stunden ohne ein Wort (nur mit meiner Trillerpfeife...;-)...) Menschen unterhalten, Geschichten erzählen, gemeinsam eine schöne Zeit haben. Wunderbar! In meiner herzförmigen Keksdose (als Alternative zum klassischen Hut!) klimperten meist um die 80 bis 100 D-Mark in kleinen Münzen, die ich dann am nächsten Tag - zum Leidwesen der dort angestellten Mitarbeiter - in meiner Sparkasse einzahlte.Warum erzähle ich das? Straßentheater ist die brutalste, aber auch ehrlichste Form des Theaters und mit unserem heutigen…

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