Keiner muss stehen bleiben!

Als 20jähriger Student habe ich in Bonn öfter Straßentheater gespielt. Unser Musiklehrer hatte uns damals Pantomime beigebracht. Bei mir schien er ein Talent gesehen zu haben, so dass er mich an einen Freund verwies, der weiterführende Kurse anbot. Die hab ich begeistert besucht, dann mein eigenes kleines Soloprogramm entwickelt und damit bin ich dann immer mal wieder Sonntags in der Innenstadt von Bonn aufgetreten.Ich hatte immer so ein wahnsinniges Lampenfieber und doch habe ich es geliebt. Drei Stunden ohne ein Wort (nur mit meiner Trillerpfeife...;-)...) Menschen unterhalten, Geschichten erzählen, gemeinsam eine schöne Zeit haben. Wunderbar! In meiner herzförmigen Keksdose (als Alternative zum klassischen Hut!) klimperten meist um die 80 bis 100 D-Mark in kleinen Münzen, die ich dann am nächsten Tag - zum Leidwesen der dort angestellten Mitarbeiter - in meiner Sparkasse einzahlte.Warum erzähle ich das? Straßentheater ist die brutalste, aber auch ehrlichste Form des Theaters und mit unserem heutigen…

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